27-29.10. - Letzte Ausfahrt Waimea und ab nachhause
Heute – 27. - ist der Tag des Abschieds gekommen – leider leider…aber irgendwann geht halt alles mal dem Ende zu. Nasch unserem mittlerweile obligatorischen Pancake und Fruit Plate Frühstück in unserem Stammcafe (seit genau 2 Tagen) besorgen wir noch fix die letzten Mitbringsel für die Daheimgebliebenen und machen uns erneut auf den Weg nach Waimea in den Nordwesten der Insel zur Shrimp Station…bis wir da ankommen haben wir auch locker die Pancakes schon verdaut…ich werde das Gefühl nicht los, dass ich – zurück in Deutschland – erstmal meinen Körper entgiften muss, bei dem Mist, den ich die letzten Tage in mich reingeschaufelt habe…na ja…es gibt für alles seine Zeit… :-)
Die Insel präsentiert sich heute wettermäßig noch mal von ihrer besten Seite – ist ja klar – wir müssen ja auch abreisen…und warum sollte es einem auch einfach gemacht werden? *grrr*
In Waimea angekommen checken wir die Möglichkeit eventuell doch noch unsere Helikoptertour machen zu können…aber daraus wird wohl nix…die Termine sind schon ausgebucht für heute…ist doch beliebter als wir gedacht hätten. Wir nehmen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge hin…
Immerhin essen wir gleich noch mal die besten Shrimps der Welt! Mit dem Budenbesitzer – der sich tatsächlich noch an uns erinnert – plaudern wir locker ein bischen dahin. Er war lustigerweise in den 80ern in Heilbronn stationiert, hat sofort unseren Akzent (Akzent? Ich? Pffffft) erkannt. …hat noch nie Euroscheine gesehen…(hätte ich lieber auch nicht) und so zeigen wir ihm welche, woraufhin er uns trotzdem keinen Discount gibt…Sack! :-)
Auf dem Rückweg schauen wir uns noch die Hauptstadt Lihue an – was recht schnell passiert ist, zum einen weil sie nicht besonders groß - und zum anderen wenig interessant erscheint. Kleiner Industriehafen, kleine Touri-Malls…fertig. Wir schlagen jetzt mehr oder weniger die Zeit bis zum Abflug tot. Irgendwie freut man sich ja doch auf zuhause…
Dann geht’s recht schnell…Gepäck eingeckeckt (meine größte Sorge gilt natürlich meinen Carbon-Laufrädern). Und 1,5h später in den Flieger. 5 Stunden bis Los Angeles, danach weitere 6 Stunden nach Chicago und noch mal 8 Stunden bis Frankfurt. Die ersten beiden Flüge gehen gut und schnell über die Bühne aber der letzte Flug zieht sich ewig hin…
Gegen 5:45h landen wir pünktlich in FFM – kurz bevor der große Run auf den Airport einsetzen soll, weil doch heute der neue A 380 landet…das beeindruckt mich überhauptnicht…aber jedem das seine…mich beeindruckt mehr, das unser Gepäck komplett und vor allem heil angekommen ist. Hurra…in der Empfangshalle erwartet uns eine kleines aber feines Empfangskomitee…meine Familie – samt Hund – und Markus (mein Frisör) & Heike…ich freu mich riesig drüber…auch wenn man mir das nicht so ansieht…bin doch irgendwie gerädert.
Kein Wunder...20 Stunden Reise und wegen der Zeitverschiebung 2 Kalendertage später als der Abreisetag...das merkt man dann doch irgendwie...
Hang loose

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